9. März 2016

Online-Werbung auf Google

Umstieg von Flash auf HTML5

Umsteigen von Flash auf HTML5

Eine Nachricht des Weltkonzerns Google lässt seine Werbepartner aktuell aufhorchen: Der Internetriese stellt seine Technik zur Verbreitung von Online-Werbung um. Zu Beginn des nächsten Jahres sollen nur noch Werbeanzeigen unterstützt werden, die im HTML5-Format programmiert sind. Damit wird das Format Adobe Flash, das in den letzten Jahren aufgrund von Sicherheitslücken immer wieder in Ungnade gefallen ist und dessen Nutzung deshalb schon lange zurückgeht, bei Google nun endgültig abgelöst. Für Werbetreibende bedeutet das, dass sie schon bald keine Bildschirmwerbung mehr bei Google schalten können, welche nicht auf HTML5 basiert. Das betrifft sowohl neue Anzeigen als auch solche, die aktuell bereits online sind. Die einzige Ausnahme bilden Flash-Werbevideos, welche, so heisst es von Seiten Googles zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, auch 2017 noch verbreitet werden.

Was ist HTML5 und warum ist es für Online-Werbung das Format der Zukunft?

HTML5 ist die Nachfolgesprache von HTML4, der bislang gängigsten Programmiersprache im Internet. Seit Oktober 2014 ist die Sprache fertig und gilt als neuer Webstandard. Während die Darstellung von Werbemitteln wie animierten Bannern, Bildern, Videos oder Audiodateien in HTML4 nur mithilfe von Plug-Ins möglich war, unterstützt HTML5 diese Funktionen direkt durch eigene Semantiken. Dies mindert den Aufwand bei der Webseitenerstellung, verkürzt die Ladezeiten und reduziert die Belastung der Akkus von tragbaren Endgeräten. Die Kunden können die Werbeanzeigen so schneller sehen und länger online bleiben.

Denn gerade Nutzer mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets sind für viele Werbeanzeigen eine wichtige Zielgruppe – vor allem dann, wenn etwas beworben wird, das die Leute unterwegs in Anspruch nehmen können. Hieraus ergibt sich ein weiterer Vorteil von HTML5, denn die Sprache ermöglicht die Erstellung plattformübergreifender Webseiten, die auf PCs ebenso einwandfrei angezeigt werden wie auf Tablets oder auf Smartphones.

Ausserdem lassen sich mit HTML5 Inhalte besser strukturieren und auszeichnen, sodass die wesentlichen Punkte einer Website von Google leichter erkannt und die Seite zu den exakt passenden Suchanfragen ausgegeben wird.

Flash in HTML5 umwandeln – wie geht das?

Anbieter, die bei Google bereits Werbeanzeigen schalten, die jedoch nicht in HTML5 programmiert sind, stehen jetzt natürlich vor der Frage, wie diese in HTML5 umgewandelt werden können, damit Google sie auch weiterhin verbreitet. Denn auch wenn Google zunächst ab Juli 2016 nur keine neuen Werbeanzeigen in Flash mehr zulässt, ist 2017 auch mit den alten Anzeigen im Flash-Format Schluss.

Vollkommen unproblematisch ist das Hochladen neuer Anzeigen in Google Adwords, denn hier werden Flash-Anzeigen beim Hochladen automatisch in HTML5 umgewandelt. Wer also bereits Flash-Werbung in Adwords schaltet, muss seine Anzeigen nur noch einmal hochladen. Werden die Anzeigen jedoch von einem Ad-Server eines Drittanbieters geschaltet, so müssen sie in HTML5 neu erstellt werden. Möglich ist das beispielweise mit dem kostenlosen HTML5-Bearbeitungstool «Google Web Designer», mit dem sich interaktive HTML5 Werbebanner und andere Web-Inhalte erstellen lassen.

Eine Konvertierung von Flash zu HTML5 ist auch mit dem DoubleClick Campaign Manager, einem Organisations- und Bearbeitungsinstrument für digitale Werbung, möglich. Eine Anleitung dazu gibt es hier.

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Gerne helfen wir Ihnen dabei, moderne HTML5 Werbebanner zu erstellen – kontaktieren Sie uns einfach für mehr Informationen.

Alain Zeiter

Ihr Ansprechpartner

Alain Zeiter, Geschäftsführer / Partner
+41 43 888 90 70,  alain.zeiter@teil.ch

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