16. Oktober 2015

Ein Teil mehr Designkonzept

Zeitgerechtes Screendesign – Websites mit maximalem Gewinn für den Nutzer

UX Design, UI Design & Co.

Während sich die Online-Welt für das drohende «Mobilegeddon» rüstet, sind wir einen Schritt weiter und haben uns schon lange vor dem neuesten Google-Update rund um mobile-friendly websites wichtige Designfragen gestellt: Wozu surfen Nutzer im Netz, wozu besuchen sie Websites? Um Informationen zu bekommen, sich zu unterhalten und sich unterhalten zu lassen.

Der online-affine Mensch sucht nach dem maximalen virtuellen Erlebnis bei minimalem Aufwand. Kernziel aller Aktivitäten der Gestaltung von Websites, User Interfaces und Apps ist also eine gelungene User Experience (UX), oder anders: ein glücklicher Nutzer.

«Unser Ziel bei der Gestaltung digitaler Medien ist eine gelungene User Experience (UX) und glückliche Nutzer.»

Die Gestaltung von Websites lässt sich in viele Einzeldisziplinen zerlegen, die aber nicht trennscharf voneinander sind und meist von einem Entwickler in Personalunion konzipiert werden. Dennoch legen diese Teildisziplinen ihr Augenmerk auf spezielle Bereiche der User Experience und werden erst am Ende zu einem grossen Ganzen zusammengefügt. Hier werden die einzelnen Gebiete kompakt und übersichtlich erklärt.

Webdesign: Das Rahmenprogramm der User Experience

Webdesign ist so etwas wie das Rahmenprogramm aller Einzelschritte der Gestaltung der User Experience. Es sorgt grob gesagt dafür, dass Nutzer im Virtuellen möglichst schnell, intuitiv und erlebnisreich an Informationen gelangen. Dies gelingt über eine nachvollziehbare Website-Struktur. Je weniger Schritte ein Nutzer braucht, um die gewünschte Information zu erhalten, desto sinnvoller ist die Website gestaltet.

Interaction Design: Kommunikation zwischen Mensch und Maschine

Das Interaction Design beschäftigt sich, ganz wie der Name sagt, mit der angenehmen und sinnvollen Gestaltung von Interaktion zwischen dem Menschen und der Maschine. Dabei geht es im Grunde darum, dass sich der Benutzer und sein Gerät, egal, ob es sich um eine Smartphone, ein Tablet oder ein Navigationsgerät handelt, mit allen Sinnen «verstehen».

Zwar ist das Interaction Design eng mit dem Interface Design verbunden, doch braucht es für die Interaktion nicht zwingend grafische Elemente oder eine Benutzeroberfläche. Beim Webdesign geht es aber natürlich darum, eine intuitive Bedienung von Webanwendungen und Apps zu ermöglichen.

Gerade weil der Nutzer im Mittelpunkt steht, wird dieser stark in den Entwicklungsprozess eingebunden und gibt bestenfalls kontinuierlich Feedback zu den einzelnen Projektschritten. Wenn er also sagt, dass er sein Gerät im wahrsten Sinne des Wortes nicht versteht, dann müssen die Interaction Designer den Schritt noch einmal neu erarbeiten.

Visual Design: Der Look muss stimmen

Um die sichtbaren Komponenten der User Experience kümmert sich das Visual Design. Es gestaltet Websites und andere Benutzeroberflächen so, dass sie nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern mit dem Auge auch leicht erfasst werden können. Das reicht vom Setzen der einzelnen Textblöcke, über die Einbindung von grafischen und multimedialen Elementen, bis zum Look der Schrift, der Farben und des Menüs.

Visual Design im gewerblichen Umfeld muss sich dabei immer am Corporate Design des Auftraggebers orientieren. Dieses Design umfasst alle äusseren Erscheinungsmerkmale eines Unternehmens, vom Logo bis zur Schriftart. Diese Elemente müssen sich immer auf der Website wiederfinden, um dem Nutzer auch auf graphischer Ebene zu zeigen, auf welcher Website er sich gerade befindet.

UX Design: Nutzenmaximierung und Stabilität

Das UX Design, Abkürzung für das Design der User Experience, bearbeitet die Kombination aus visuellen und interaktiven Elementen plus die technischen Bedingungen, die das Medium vorgibt und welche dieses auch beschränken. Dabei folgt dieses Design den drei Säulen Stabilität, Usability und Schönheit, die schon Vitruv für das Nutzererlebnis definiert hat.

Von technischer Seite sind die Bedingungen dabei recht simpel: Eine Website muss schnell auf das Abrufen und Klicks reagieren und auch bei hohem Traffic stabil laufen. Hinzu kommt, dass das Aussehen und der Nutzen an das Endmedium angepasst werden. Dabei macht es einen erheblichen Unterschied, ob es sich um eine klassische Website, eine mobile Site oder eine App handelt.

Die nichttechnischen Bereiche des UX Designs sind indes schwierig zu validieren und deshalb müssen Webdesigner hier auch stark auf Erfahrung, Wissen und Können zu ästhetischen und nutzerorientierten Elementen setzen, um verlässliche Grundlagen für das Design zu finden.

UI Design: Der Zweck bestimmt das Aussehen

Das UI Design, bzw. das Interfacedesign, beschäftigt sich auf Basis der Usabilitity, der User Experience und der visuellen Anforderungen mit der Übersetzung dieser Anforderungen in das Design der Website. Ziel ist natürlich auch hier eine möglichst ansprechende, optimale und schnelle Umsetzung der Website zu erreichen, die gleichzeitig die User Experience steuert und perfektioniert.

Dabei sind Grundlagen des Designkonzepts immer das Ziel, das mit einem User Interface erreicht werden soll, sowie der Wunsch, den ein Nutzer an dieses Interface hat. Der Wunsch kann dabei vorrangig von Informationszwecken, Erlebniszwecken oder Handlungszwecken gesteuert sein. Je nach Oberfläche, bzw. je nach Gerät, muss eine Website diese Zwecke im UI Design gewichten und sollte dementsprechend gestaltet werden.

UI Development: Umsetzung des Designs

Sind die grundsätzlichen Gestaltungselemente des User Interfaces konzeptioniert und alle Elemente der visuellen, technischen und nutzenorientierten Gestaltung darin enthalten, nutzt das UI Development, also die Programmierung des User Interface-Designs, Programmiersprachen und Scripts, um das Konzept in die Tat umzusetzen.

Geht es beim Design also um das Umsetzen von gewonnen Nutzerdaten und der Erfahrung in ein Konzept, ist das UI Development für die Umsetzung dieses Konzepts in sicht- und nutzbare Websites verantwortlich.

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Martin Zeiter

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